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La Palma


Die Isla bonita, wie diese schöne Insel liebevoll von den Einheimischen genannt wird, verspricht Ihre Reise nach La Palma unvergesslich werden zu lassen. Sie ist neben El Hierro und La Gomera eine der kleinsten Inseln im Kanarischen Archipel. Sie gilt als die grünste und schönste der Kanarischen Inseln und steckt voller landschaftlicher Gegensätze. Auf einer Oberfläche von 728 km² wohnen ca. 85.000 Menschen, 19.000 davon in der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma. Auch immer mehr Ausländer machen die Insel zu ihrem neuen Wohnsitz. „Residente“ (ca. 4.000 bis 8.000) werden sie von den Einheimischen genannt. Die Insel ist in 14 Gemeinden unterteilt und gehört zusammen mit El Hierro und La Gomera der spanischen Provinz Teneriffa an. Durch tägliche Fähren ist La Palma mit Teneriffa verbunden. Interessanterweise dominiert in La Palma noch immer die Landwirtschaft, va. der Bananenexport hat der Insel relativen Reichtum gebracht.

Das subtropische Klima auf La Palma hat den Ausdruck „Ewiger Frühling“ geprägt. Frost im Winter gibt es so gut wie nie, denn sie sind mild und oft sonnig. Lediglich mit verschiedensten Winden muss der Besucher rechnen (Passatwinde, heiße Saharawinde). Auch im Sommer sind die Temperaturen relativ warm.

Die Insel weist jedoch sehr krasse landschaftliche Gegensätze auf: durch ganzjährige Niederschläge oder Passatnebel wird der Norden und Nordosten feucht gehalten und weist deshalb eine sehr üppige Vegetation mit Palmen, Kiefern, Baumheiden, Bananen und Lorbeeren auf. Außerdem ist er der unberührte und wildere Teil der Insel. Der Süden und Westen dagegen „erhält“ nur durch winterliche Atlantiktiefs Niederschläge und ist deshalb weniger pflanzenreich. Die kargen Lavafelder und Kakteen prägen das Landschaftsbild.

Über La Palma wird oft gesagt, sie sei eine „hohe Insel“, da die Berge in Relation zur Oberfläche sehr hoch sind. Die höchste Erhebung ist mit 2426 Metern der Roque de Los Muchachos.

Sehr sehenswert ist der geographische Mittelpunkt der Insel, die Caldera de Taburiente, eine riesiger Krater von 28 km Umfang und 9 km Durchmesser. Entstanden ist der heute bewaldete Erdkessel wohl aus einer Mischung von Einsturz, Erdrutsch und Erosion eines Vulkankegels. Mit dem Auto gelangt man zu dem Aussichtspunkt, an dem eine herrliche Aussicht geboten wird. Seit 1954 ist der einzigartige Naturraum mit seltenen Pflanzen, Felsformationen und Wasserfällen spanischer Nationalpark und gilt als der größte Senkkessel der Welt. Am Rande dieses gewaltigen Kraters liegt die Hauptstadt Santa Cruz, mit ihren typischen steil bergauf führenden Straßen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind das Rathaus, die Kirche Iglesia del Salvador und das Naturhistorische Museum. Etwas außerhalb der Stadt findet man das Santuario de la Virgen de las Nieves, ein Heiligtum der Patronin von La Palma.
Ein weiteres „Überbleibsel aus der Vulkanzeit“ ist die Cumbre, ein Hochgebirgsmassiv, welches La Palma von Nord nach Süd in zwei Hälften teilt. Entstanden ist sie aus einer langen Reihe von Vulkanen und bildet eine Art Wetterschneide (1971 spie einer der Vulkane, Teneguía, sogar noch Feuer).
In der „heimlichen Hauptstadt“ Los Llanos de Adriane (größte Stadt, meiste Einwohner ca. 22.000 und bedeutendes Wirtschaftszentrum) und den umliegenden Orten gibt es ebenfalls einiges zu sehen, z.B. den Aussichtspunkt El Time. In der Gemeinde Tijarafe kann man die schöne Pfarrkirche Virgen de Candelaria und die Alchemisten-Werkstatt Palmarom besichtigen. Auch die Grotte Cueva Bonita ist einen Besuch wert.
In Mazo befindet sich die Cueva de Belmaco, eine Höhle mit prähistorischen Felsgravierungen. Von dort aus hat man eine phantastische Aussicht über die Küste.
Urlauber, die hauptsächlich baden wollen, sind auf einer der Nachbarinseln besser aufgehoben. Das soll nicht heißen, dass La Palma keine Badestrände hat, doch gibt es weit weniger als auf den anderen Inseln (Playa de Cancajos ist ein sehr schöner Strand; auch in der Nähe der Stadt Tazacorte gibt es tolle Strände). La Palma besticht vor allem durch die landschaftlichen Gegensätze: die vielen Buchten, felsigen Steinküsten, tiefen Schluchten, wenigen Badestrände (mit schwarzem Vulkansand) und der immergrüne Pflazenbewuchs machen die Insel besonders für Naturliebhaber zu einem beliebten Reiseziel. Auch für sportbegeisterte Urlauber hat La Palma einiges zu bieten: für Taucher gibt es viele Möglichkeiten (va. an der Südspitze) die Unterwasserwelt zu bestaunen und Wanderer können bei einer Tour die verschiedenen landschaftlichen Seiten den Insel kennen lernen.
Es gibt nur sehr wenige große Hotels, vorwiegend werden die Möglichkeiten einer Ferienwohnung La Palma genutzt. Bei einem Angebot von ca. 7.500 Betten kann man (noch) nicht von Massentourismus sprechen. Die meisten Touristen sind in der Gegend von Puerto Naos und Los Cancajos zu finden.
Spanien ist für ihre schönen Landschaften und ihre tolle Kultur bekannt. Wähle einfach im Menü links aus den Optionen, die dich besonders über Spanien interessieren. Neben den Inseln gibt es natürlich auch die Städte Spaniens, die eine Reise wert sind.