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Pamplona


Pamplona hat 171.150 Einwohner, ist die Hauptstadt Navarras und liegt im Norden Spaniens am Fuße der Pyrenäen. Sie wird die Stadt des Stierkampfes genannt, den jedes Jahr findet hier der berühmte Stierlauf statt, bei dem Tausende von Menschen vor den Kampfstieren her durch die abgesperrten Straßen laufen. Aber auch für Gegner des Stierkampfes ist Pamplona eine sehenswerte Stadt. Die Folklore der Region Navarra ist eine der originellsten und interessantesten Spaniens. Auch für Wanderer oder Bergsteiger ist in der Umgebung einiges geboten.

In der Stierkampfarena Pamplonas, dem Plaza de Toros, finden einige der wichtigsten Stierkämpfe von ganz Spanien statt. Vor allem während der Feierlichkeiten der Sanfermines, die am 6.Juli beginnen und jährlich Tausende von Touristen anlocken oder die Menschen vor den Ferneseher ziehen. Viele junge Leute fahren extra in dieser Zeit nach Pamplona um einmal beim Stierlauf dabei zu sein oder sogar mitzulaufen. Die Stiere werden durch die abgesperrten Straßen zum Plaza de Toros getrieben, wo Abends die Stierkämpfe stattfinden. Traditionell kleidet man sich dazu ganz in weiß mit einem roten Gürtel. Die Stiere, die vorher aufgestachelt wurden und von dem Gedränge vollkommen kopflos sind rennen blindlings auf die Leute los und es kommt jedes Jahr zu mehr oder weniger schwerwiegenden Verletzungen. Eine ganze Woche lang nach dem Stierlauf wird in der ganzen Stadt gefeiert, getanzt und getrunken.
Bis 1893 fanden die Stierkämpfe auf dem Plaza de Castillo statt. Heute locken dort traditionelle Kaffeehäuser und laden hier, im Herzen der Stadt, zu einer Pause und einem Plausch mit Freunden ein.

Pamplona hat sich den Charme einer mittelalterlichen Stadt bewahrt. Besonders eindrucksvoll sind die langen Stadtmauern aus dem 16. Jahrhundert. Viele der wichtigsten Monumente der Stadt liegen an dieser Mauer, die Puerta de Zumalacárregui zum Beispiel, eines von sechs Stadttoren Pamplonas, oder das Rathaus mit seiner wunderschön verzierten Barock-Fassade.

Die Kathedrale von Pamplona zählt zu den wichtigsten religiösen Bauwerken in ganz Spanien. Sie wurde zwischen 1397 und 1530 errichtet. Die im neoklassizistischen Stil neugestaltete Fassade stammt von Ventura Rodriguez. Besonders wertvoll und auch eindrucksvoll ist das Klaustrum und das Königs-Mausuleum aus Alabaster, das sich im Mittelschiff befindet.

Der älteste Teil Pamplonas bestand ursprünglich aus drei unabhängigen Burgos – Wehrstädten, die sich häufig miteinander im Kriegszustand befanden. 1423 wurden sie vereint, die Kirchen der drei Burgos, San Cenín, San Nicolás und Santo Domingo stehen heute noch unverändert.

Die Türme, die den Abschluss der Stadtmauer bilden befinden sich im Park von Tejera in dem sich auch der Plaza de Santa Maria la Real befindet, auf dem ein barockes erzbischöfliches Palais steht. Folgt man den Stadtmauern erreicht man den Park von Santo Domingo und den Parque de la Taconera, in dem sich mehrere Denkmäler befinden. Sehenswert ist hier auch der neoklassizistische Neptun-Brunnen von Luis Paret.

Die Zitadelle ist eine fünfeckige Befestigungsanlage, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. In ihrem Innern befinden sich schöne Gartenanlagen, die häufig für Konzerte genutzt werden.

Abends ausgehen kann man am besten in der Altstadt rund um den Plaza del Castillo. Besonders in den Straßen San Nicolás und de la Estafeta gibt es zahlreiche Lokale und auch traditionelle, vom Tourismus noch verschont gebliebene, kleine Bars. Auch im Barrio San Juan, besonders in der Avenida de Bayona findet man Bars, Lokale, Kaffeehäuser, kleine Clubs und Diskotheken. Hier ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei, häufig wird auch Live-Musik geboten.

Neben den Feierlichkeiten von San Fermin gibt es in der Region noch weitere interessante Feste wie zum Beispiel die Ceremonía del Tributo de las tres Vacas. Am 13. Juni zahlen hierbei die Einwohner des französischen Baretous-Tals, der Tradition eines Vertrages aus dem Jahr 1375 folgend, den Bewohnern des Ortes Piedra San Martín eine jährliche Abgabe von drei Kühen. Die Zeremonie wird von den Bürgermeistern in mittelalterlicher Tracht ausgeführt.
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