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Sevilla


Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und zählt mit ihren 700 000 Einwohnern zu einer der größten Städte Südspaniens. Sevilla ist mit seinem warmen Klima und den etwa 3000 Sonnenstunden pro Jahr ein beliebtes Reiseziel, obwohl es im August bis zu 40 Grad Celsius heiß werden kann. Aber nicht nur das Wetter ist anziehend, auch die Stadt an sich, die zu beiden Seiten des Flusses Guadalquivir liegt, ist sehenswert. Sie ist sozusagen das Zentrum andalusischer Kultur und überall liegt Flamenco in der Luft. Da Andalusien fast achthundert Jahre lang von den Mauren besetzt war, sind in der Architektur Sevillas deutlich maurische Einflüsse erkennbar.
Die Kathedrale von Sevilla vereint verschiedene Stilrichtungen miteinander, zum einen sind spätgotische, zum anderen jedoch auch einige Rennaisance-Elemente zu finden. Sie wurde in christlicher Zeit um die Giralda, eine alte maurische Moschee herum gebaut. Früher galt der mächtige Turm der Girada mit seinen 97,5 Meter als das höchste Gebäude seiner Zeit und auch heute noch ist er mit seiner prächtigen goldenen Statue auf der Spitze eines der Wahrzeichen Sevillas. Auch der arabisch wirkende Palast Reales Alcazares wurde während verschiedener Epochen errichtet, ursprünglich wohl als Teil der Befestigungsanlagen. Interessant ist hier unter anderem auch die Sammlung muslimischer Instrumente, die sich im Palast befindet. Der achteckige Torre de Oro – der Goldturm war ebenfalls Teil einer Befestigungsmauer. Früher war er goldfarben und mit kunstvollen, wunderschönen Keramik-Fliesen verkleidet, daher der Name.
Das Barrio Santa Cruz ist das historische Zentrum Sevillas. In seinen unendlich vielen, kleinen, engen Gassen kann man geschützt vor der Sonne spazieren gehen. Überall blickt man durch bunt geflieste Hausgänge in die mit Blumen geschmückten Innenhöfe. Hier befinden sich außerdem viele wichtige Gebäude unter ihnen auch die Kathedrale und der Reales Alcazares.
Auch entlang des Flusses Guadalquivir befinden sich viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Real Fábrica de Tabacos – die alte Tabakfabrik, in der die Opernfigur Carmen gearbeitet haben soll und die dadurch berühmt wurde oder der Plaza de Toros de la Real Maestranza – die alte Stierkampfarena.
Abgesehen von den unzähligen Kirchen und Klöstern gibt es in Sevilla auch sehr viele Museen: im Museum der schönen Künste am Plaza del Museo,9 ist die zweitwichtigste Gemälde-Sammlung nationaler Künstler Spaniens zu sehen, unter anderem mit Ribera und El Greco. Das Museum zeitgenössischer Kunst (Parque de Maria Luisa, Plaza de America) zeigt Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Keramikarbeiten, vor allem von spanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Im Stierkampf-Museum, das in der Stierkampf-Arena untergebracht ist, sind originale Kleidungsstücke berühmter Toreros, Trophäen, Fotos, Plakate und weitere Objekte aus der Welt des Stierkampfs zu sehen.
Schöne Lokale und nette Bars findet man vor allem im Zentrum Sevillas oder im Barrio Santa Cruz. Aber auch Parque de Maria Luisa hat hier einiges zu bieten. Auf den Terrassen und in den Pavillons, die noch von der EXPO-Ausstelung 1992 stammen, kann man bis zum Morgen durchfeiern und tanzen. Am Fluss Guadalquivir gibt es viele Open-Air-Kneipen. Die Jugendlichen erweitern die überfüllten Bars hier einfach bis auf die Straße. Häufig sieht man auch Jugendliche, die in Gruppen am Fluss zusammensitzen, singen und klatschen und dazu tanzen.
Besucht man Sevilla im Frühling, kann man die bedeutendsten und auch beeindruckendsten Feierlichkeiten des ganzen Jahres miterleben: Die Semana Santa – die Karwoche mit ihren weltberühmten religiösen Prozessionen, bei denen sich die so genannten Nazarenos, mit ihren langen Mänteln und Kapuzen, die nur die Augen freilassen, die Finger blutig trommeln, die Penitentes – die Büßer Kreuze auf dem Rücken und die Costaleros Heiligenstatuen durch die ganze Stadt tragen. Zwei Wochen später findet die Feria de abril statt, ursprünglich war sie ein Viehmarkt, mit der Zeit hat sie sich jedoch in ein fröhliches Flamenco-Fest entwickelt. Es dauert eine ganze Woche lang und im Anschluss finden in den umliegenden Dörfern weitere, wenn auch kleinere Ferias statt. In diese Zeit fallen auch die wichtigsten Stierkämpfe des Jahres.
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