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Marbella


Früher war es nur ein kleines Fischerdorf, heute ist Marbella eine Stadt mit immerhin 81.900 Einwohnern. Als Urlaubsziel ist sie so anziehend, weil sich hier die Reichen und Schönen treffen und man, auch wenn man nicht dazu gehört, immer einen Blick auf die riesigen Jachten und schnellen Autos erhaschen kann. Aber auch das Städtchen selbst ist einen Besuch wert: Überall gibt es gepflegte Parks und Gartenanlagen, Boulevards, die typisch andalusischen kleinen Gässchen und überall sind blumengeschmückte Balkons zu sehen. Wer sich einmal in einen der vielen kleinen patios, der Hinterhöfe wagt, wird von den blumengeschmückten, weiß gestrichenen Wänden und Treppen begeistert sein. Auch das Meer hat hier, im südlichsten Teil Spaniens an der Costa del Sol, einiges zu bieten und bei einer Jahres-Durchschnittstemperatur von 18,7 Grad Celsius kann man das auch genießen.

Das Meer ist wohl eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Marbellas, wie der Name der Stadt, mar - das Meer und bella – schön, schon sagt. Die wunderschönen Strande erstrecken sich über 26 km und immer wieder sieht man kleine chiringuitos, Strandlokale wo man sich die typisch andalusische Küche und vor allem frischen Fisch schmecken lassen kann. Wer nicht nur faul in der Sonnen liegen will findet in Marbella ein großes Angebot an Wassersportarten vor. Der Puerto Banus ist der Treffpunkt des Jet-Set in Marbella. Hier liegen die luxuriösesten Jachten, es gibt die teuersten und besten Lokale der Stadt und auch wenn man sich die nicht leisten kann lohnt sich ein Blick auf das tiefblaue Meer im Kontrast zu den strahlend weiß gekalkten Häusern.

In einem der zahlreichen Parks der Stadt, dem Arrollo de la Ripresa, befindet sich eine der bedeutendsten Sammlungen von Bonsai-Bäumen Europas. Auch im botanischen Garten, dem Parque de la Alameda, findet man viele kuriose und seltene Pflanzen. Der Parque de la Constitución hingegen hat sich die typische mediterrane Flora bewahrt. Im Sommer finden hier häufig Open-Air-Konzerte, Balett-Vorstellungen oder Freiluft-Kino statt.

Das Zentrum der Stadt bildet der Plaza de los Naranjos. Seinen Namen bekam der Platz von den vielen Orangenbäumen, die hier wachsen. Es ist nicht nur das geografische Mittelpunkt, sondern auch das Zentrum des alltäglichen und nächtlichen Lebens. In der Mitte steht ein wunderschöner Rennaisance-Brunnen aus dem 15. Jahrhundert. Sehenswert ist weiter auch das Rathaus aus dem 17. Jahrhundert und das archäologische Museum mit Exponaten aus römischer, gotischer und frühchristlicher Zeit. Ein weiteres interessantes Museum, das Museum für zeitgenössische Holz- und Kupferstiche in dem unter anderem berühmte Arbeiten von Picasso, Dalí und Miró zu sehen sind, befindet sich im Bazán-Palast. Dieser wurde, wie zum Beispiel auch die Iglesia de la Encarnación im 16. Jahrhundert erbaut. Die ältesten Reste der Stadt stammen noch aus der Römerzeit. Das Viertel Villa Romana wird auf das 2. Jahrhundert datiert, die römischen Thermalbäder auf das 3. Jahrhundert.

Obwohl Marbella eine sehr kleine Stadt ist, werden auch Nachtschwärmer hier nichts vermissen. Die nächtliche Atmosphäre im Puerto Banus ist einzigartig, auch wenn man vielleicht nicht über genügend Geld verfügt, die Diskotheken der Luxushotels zu besuchen. Auf der Plaza de los Naranjos gibt es zahlreiche Bars, Cafes und Terassen-Lokale in denen sich jung und alt trifft, zum feiern für den kleinen Geldbeutel. In den vielen, kleinen Gässchen, die von dem Platz ausgehen bemerkt man einen merkwürdigen, aber sehr ansprechenden Gegensatz zwischen den durch den Tourismus gewachsenen Bars, Pensionen, scheinbar ständig geöffneten Souvenirläden und dem ursprünglichen Flair eines kleinen andalusischen Dorfes.

Obwohl viele der Veranstaltungen und Feierlichkeiten nur für die Besucher veranstaltet werden gibt es auch noch traditionelle Feste in Marbella. Im Februar lockt der Karneval mit farbenfrohen Kostümen und bunt geschmückten Häusern. Im Juni wird die Feria veranstaltet, eine Art Volksfest, das in allen andalusischen Städten stattfindet. Dabei wird viel Flamenco getanzt und die ursprünglichen Trachten vorgeführt. Die Stadtparonin Virgen del Carmen wird am 16. Juli mit einer religiösen Prozession aus hunderten von blumengeschmückten Fischerbooten geehrt.
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